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Diese Seite wurde

aktualisiert am

09.03.2011

 

 

Die Geschichte der Welte-Funkorgel

Die Nordische Rundfunk Aktiengesellschaft “Norag” wurde 1924 gegründet.

Die ersten Radiosendungen wurden aus provisorischen Studioräumen gesendet.

 

Nach etwa fünf Jahren wurden 1929/30 erstmals spezielle Rundfunkstudios gebaut.
Der große Sendesaal wurde mit hydraulisch gesteuerten Vorrichtungen ausgestattet,
um durch Verschieben von Wänden und Fahren von Podien und Decken die akustischen Gegebenheiten der jeweiligen Übertragung anzupassen.
Wie jeder große Konzertsaal sollte der neue Sendesaal auch eine Orgel erhalten,
die möglichst vielen musikalischen Stilrichtungen genügen sollte:
Werke des sakralen und sinfonischen Bereichs sollten ebenso wie solche der leichten Muse vom Organisten gespielt werden können, allein oder im Ensemble.

 

Einige Male schon war Gerhard Gregor an einer Welte-Kinoorgel bei Übertragungen aus Hannover zu hören gewesen. Auch hatten erfolgreiche Sendungen mit der selbstspielenden Welte-Philharmonie-Orgel im Steinway-Haus in Hamburg stattgefunden.
Deshalb wurde nach diesen Erfahrungen die Orgelbaufirma Welte & Söhne
aus Freiburg im Breisgau beauftragt, das gewünschte Universalinstrument zu schaffen.

 

Im September 1930 wurde die Welte-Funkorgel in den großen Sendesaal der “Norag” eingebaut und Gerhard Gregor als Rundfunkorganist für dieses einmalige Instrument angestellt. Neuartig war, dass der Klang der einzelnen Register und der gesamten Orgel
nicht auf den Höreindruck im Raum abgestimmt wurde, sondern auf die Radioübertragung.

(Der Chefintonateur von Welte & Söhne, Herr Brandt, prüfte gemeinsam mit Gerhard Gregor Klangfarben und Lautstärken der Register mit Mikrofon und Lautsprecher.)

Gerhard Gregor an der Funkorgel

Foto: Steinway & Sons


 

Der ehemalige NDR-Mitarbeiter (Rundfunkpianist, Cembalist und Organist)
und langjährige Betreuer der historischen Welte-Funkorgel, Herr Jürgen Lamke,
hat im Jahr 1995 eine sehr ausführliche Abhandlung über die Geschichte und
Technik der Welte-Funkorgel und über das Wirken von Gerhard Gregor
verfasst.

Sie finden das Dokument (47 Seiten) im .pdf-Format unter diesem Link:

Jürgen Lamke: Die Welte-Funkorgel des NDR in Hamburg (PDF-Dokument)

 


 

Der NDR hat in Zusammenarbeit mit Herrn Jürgen Lamke zum 80. Geburtstag

der Welte-Funkorgel auf seiner Internetseite www.NDR.de einen mehrseitigen
Artikel über Gerhard Gregor und die Welte-Funkorgel ins Internet gestellt.

Sie erreichen diesen Artikel unter diesem Link:

Zum 80. Geburtstag der Welte-Funkorgel

Auf dieser Internetseite finden Sie ebenfalls einen Link,
um Gerhard Gregors Erkennungsmelodie "Heimweh" anzuhören.

Über folgenden Link kommen Sie direkt zur Melodie (Dauer: 50 Sekunden):

"Heimweh" - Erkennungsmelodie Gerhard Gregors (Komponist; Hans Leip)

 

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